Puhhh, was für ein Tag. Wir haben das mit dem Dauerregen wohl etwas unterschätzt. Da Robin seit zwei Tagen einen steifen Nacken hat, haben wir heute Morgen beschlossen, ein weiteres Stück der Strecke mit dem Zug zurück zu legen. Am Bahnhof in Quy Nhơn werden wir zum nächsten ca. 10 Kilometer entfernten Bahnhof geschickt, da in Quy Nhơn wohl keine Fahrräder mitgenommen werden können?! Auf dem Weg zum nächsten Bahnhof müssen wir dann eine Umleitung fahren, da die Hauptstraße völlig überschwemmt ist. Wir erreichen den Bahnhof und sitzen zehn Minuten später in einem Zug in der Holzklasse im trockenen. Unsere Räder sind sicher im Gepäckwagen verstaut. Was wir in den nächsten Stunden sehen, verschlägt uns die Sprache. Für mich ist es unerklärlich, wie die Vietnamesen mit einer solchen Naturkatastrophe umgehen (können). Ich bin völlig fassungslos. Wir kommen vier Stunden später wohlbehalten in Nha Trang an und checken in eines der zahlreichen Hotels der Stadt ein. Dies ist einem Großteil der von den Überschwemmungen betroffenen Vietnamesen sicher nicht möglich.
Wir werden die nächsten Tage wohl nutzen, um etwas über die Gesamtsituation und die Überschwemmungen und betroffenen Regionen/Straßen heraus zu bekommen.
Wären wir heute gefahren, wären wir jedenfalls nicht weit gekommen. Aber seht selbst…
Hallo ihr beiden!
Ich lese fleißig mit und freue mich über jeden neuen Beitrag, fühle ich mich doch etwa 6,5 Jahre zurück vesetzt… allerdings mit weniger Regen. Hoi An empfanden wir damals auch als die schönste Etappe bis dahin, ein ganz besonderer Charme. Ich bin gespannt wie ihr Ho Chi Minh-Stadt erlebt. Ein Tipp von mir für diese Station sind die Cu Chi-Tunnel, war für uns sehr beeindruckend… Liebe Grüße aus dem heimatlichen Herbst! Weiterhin eine spannende Zeit! Nicole
irgendwie musste ich jetzt gerade an Forrest Gump, die Szene im Vietnamkrieg denken: „und dann fing es an zu regnen…“.
Allezeit ein trockenes Handtuch im Gepäck!