…jetzt auch mit großen Bildern!

Draußen regnet es in strömen. Nicht schlimm, denn erstens sind es trotzdem um die 27°, zweitens liege ich gemütlich auf dem Bett im Hotelzimmer und drittens ist so ein Wetter immer gut, um entweder nichts zu tun oder sich selbstauferlegten Pflichten wie dem Reisebericht-Schreiben zu widmen, ohne dabei das Gefühl zu haben, etwas zu verpassen.

So langsam fühle ich mich ein bißchen angekommen. Es fühlt sich gut an, zu merken, dass die einzigen Aufgaben darin bestehen, sich darüber Gedanken zu machen, an welchen Ort man als nächses fährt, wo man übernachtet und wo und was man als nächstes isst.

Der Eindruck, dass es Richtung Süden sauberer und moderner wird, hat sich bestätigt. Die Fahrt von Thái Bình nach  Ninh Bình verläuft unkompliziert und die Natur ist wunderschön.  Ninh Bình wird auch als trockene Ha Long Bucht bezeichnet und so ähnelt die Natur der in und um Cat Ba Island (Ha Long Bucht), nur ohne Wasser.

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In  Ninh Bình erfahren wir von dem Taifun Sarika und schweren Überschwemmungen in Zentralvietnam. Wir beschließen, eine weitere Nacht in  Ninh Bình zu bleiben, um zu recherchieren und unsere Weiterreise zu planen. Die Auswirkung der Überschwemmungen sind verheerend. Die ganze Situation verunsichert uns sehr und wir überlegenheit hin und her, ob wir doch über Laos weiterfahren sollten. Letztendlich beschließen wir, ca. 500km mit dem Zug zu überbrücken und von  Ninh Bình nach Hue mit dem Nachtzug zu fahren. Da der Zug, für den wir uns entschieden haben, erst um 21:49 Uhr fährt, wir aber schon gegen 15:00 Uhr unsere Fahrräder abgeben müssen, da diese mit einem separaten Zug mit Güterwagen transportiert werden und wir nicht fast sieben Stunden mit unserem Gepäck am Bahnhof rumsitzen wollen, beschließen wir, noch eine Nacht in ein Hotel gegenüber des Bahnhofs einzuchecken. Dies ermöglicht es uns, unser Gepäck bis zur Abreise sicher unterzustellen.

Wir mieten das erste Mal einen Roller, um die Gegend zu erkunden. Ich darf auch mal fahren und es macht auch Spaß, aber nach einer Weile schmerzen Knie, Arsch und Kopf und ich bin froh, dass ich sonst mein Fahrrad habe!

 

Puh, Zugfahren in Vietnam also… Aufgeregt bringen wir unsere Fahrräder zur Gepäckannahmestelle. Tausend Gedanken schießen mir durch den Kopf: Wird alles klappen? Geht alles gut? Kommen die Räder auch am richtigen Bahnhof an? Kommen die Räder überhaupt an? Ist es leichtsinnig, die Räder, mit denen wir unsere einjährige Weltreise geplant haben, so einfach aus der Hand zu geben? Dass die Verantwortliche zunächst eine gefühlte Ewigkeit mit mindestens fünf verschiedenen Personen telefonieren muss (man versteht ja auch kein Wort) und der Wust an Papierkram verunsichern uns noch mehr. Aber wird schon klappen, denken wir uns… Sieben Stunden nach Aufgabe der Fahrräder und mit ein paar Minuten Verspätung geht es dann los. Wir haben zwei Plätze in einem vierer Schlafwagen. Dieser macht zunächst einen super Eindruck und nach einer kurzen Ankommensphase beschließen wir zu schlafen. Und dann beginnt mein größter Alptraum! Sobald im Schlafabteil Ruhe eingekehrt ist, krabbeln aus jeder Ecke und Spalte KAKERLAKEN. Zum größten Überfluss tauscht an der nächsten Haltestelle das nette, schüchterne, vietnamesische Mädchen mit einem älteren, angetrunkenen, männlichen Vietnamesen, der sich sofort hinlegt und seltsame Zisch- und Schnarchgeräusche von sich gibt. Verzweifelt frage ich Robin, ob er mit mir Plätze tauscht. Doch auch das bringt nichts. Ich versuche, mit der Verpackung meiner Feuchttücher die kleinen Kakerlaken wegzuschnipsen. Irgendwann gebe ich auf. Schlaflos wandere ich durch den Zug durch die einzelnen Waggons. Ich finde einen kakerlakenfreien Waggon mit Sitzplätzen im vorderen Bereich des Zuges und kann ein paar Stunden schlafen. Die Fahrt verläuft (sonst) komplikationslos und wir kommen dreizehn Stunden später völlig fertig in Hue an. Ab da klappt alles reibungslos! Eine Stunde später kommt der Zug mit unseren Rädern und erleichtert nehmen wir diese in Empfang. Wieder ein Abenteuer überstanden!

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Bilder auf dem Blog

Liebe Freunde und fleißige Leser des Blogs,

Danke für Euer Feedback bezüglich der Bilder. Da ich aktuell alle Beiträge über mein Handy verfasste, konnte ich noch nicht nachvollziehen, weshalb die Bilder nur so klein abgebildet werden und wie ich das ändern kann. Sobald ich Zugriff auf einen Rechner habe, werde ich etwas rumprobieren und hoffentlich eine Möglichkeit finden, eine Galerie in die Beiträge einzubinden oder zumindest die Bilder zu vergrößern oder vergrößerbar zu machen.

Liebe Grüße aus Hue

Eure Katja

Die Rattenfänger von Vietnam

Schon mal was vom Kobraeffekt gehört? Einfach ausgedrückt, eine Verschlimmbesserung einer Situation. Mit diesem Ausdruck werde ich konfrontiert, als ich nach Ratten und Vietnam google. Ich habe in den letzten zwei Wochen so viele davon gesehen, wie in meinem ganzen Leben davor nicht! Beim Bäcker, welcher auf den ersten Blick einen so guten Eindruck macht, dass wir überlegen, uns dort Sandwiches als Proviant zu holen, bis wir die Ratten sehen, die dort überall herumlaufen, im Bad unseres wunderschönen Bambus-Bungalows, vor dem Hotel letzte Nacht und natürlich die unzähligen sehr platten Exemplare auf der Straße… Also was macht man da? Man schaut, was einem das Internet so schönes über die niedlichen Viecher erzählt. Ich lasse mich jetzt nicht darüber aus, was Ratten an Krankheiten übertragen können, aber auf eine Geschichte bin ich gestoßen, die ich Euch nicht vorenthalten möchte:

So hat es sich wohl zugetragen, dass die vietnamesische Regierung ein Kopf- bzw. Schwanzgeld auf jede tote Ratte ausgesetzt hat. Dies führte aber nicht wie erwartet zur Reduktion geschweige denn zur Behebung des Rattenproblems, sondern zur Verschlimmbesserung der Situation. Die vietnamesische Bevölkerung sah darin die Geschäftsidee, Ratten zu züchten, zu töten und gegen die Abgabe der abgeschnittenen Rattenschwänze die Belohnung zu kassieren. Eine weitere Variante der Geschichte besagt, dass die Rattenjäger die Ratten gefangen, ihnen die Schwänze abgeschnitten und sie dann wieder freigelassen haben, damit sie sich fleißig vermehren können.

Vielleicht ist das ja der Grund für die vielen Ratten in diesem Land? Man weiß es nicht…

xin chào

…mittlerweile aus Thái Bình.

Ich habe mir vorgenommen, Euch nicht mit jeder einzelnen Etappe unserer Reise und deren Einzelheiten zu langweilen, sondern mich neben dieser Eckdaten mehr auf persönliche Eindrücke und Gedankengänge zu konzentrieren – mal schauen, inwieweit mir das gelingt.

Es kommt ja oft anders, als man denkt und so hat sich unsere Weiterreise in Richtung Ha Long Bucht prompt um einen Tag verzögert, da Robin vom Durchfall heimgesucht wurde. Ich möchte an dieser Stelle aus Respekt vor Robins Privatsphäre nicht näher darauf eingehen ;-P.

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Noch sensibilisierter auf Hygiene und darauf bedacht, bei der Nahrungswahl noch bewusster vorzugehen, geht es dann leicht geschwächt weiter. Dieses Mal mit MAPS.ME anstelle von Google Maps zur Routenplanung. Ein wertvoller Tipp eines weiteren Südostasien Radreisenden.

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Cat Ba Island (11.10. – 16.10.) ist das Ziel. Eine naturgeschützte Insel in der Ha Long Bucht (oder an diese angrenzend?). Wir erwischen die letzte Fähre von Haiphong nach Cat Ba um 16:00 Uhr. Was wir nicht bewusst wahrgenommen haben, ist, dass wir im Norden von Cat Ba Island abgesetzt oder wohl eher ausgesetzt werden.

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Während alle anderen per Bus vom Norden in die über 20 km entfernte Stadt Cat Ba gefahren werden, stehen wir also da mit unseren Fahrrädern… Gegen 17:00 Uhr (um 17:30 Uhr wird es dunkel und zwar schlagartig) und völlig überrascht, wie bergig die Insel ist. Grmpf… Nach 18 km hoch und runter zum Teil über Stock und Stein stehen wir auf einmal vor einem wunderschönen und einladenden Holzgebäude. Juhu, ein Hostel – das Woodstock Beach Camp, wie sich herausstellt. Diesem möchte ich später ein paar mehr (leider nicht nur positive) Worte widmen (Ergänzung folgt). Nach einer ungemütlichen Nacht im Zelt beschallt von lauter Mukke bis zum Sonnenaufgang beschließen wir weiterzuziehen.

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Cat Ba Stadt selbst ist eine häßliche Touristenhochburg, in der sich ein Hotel an das andere reiht. Wir haben Glück und finden etwas abseits ein preiswertes und schönes aber vor allem sauberes und ruhiges Hotel. Die nächsten fünf Tage verbringen wir an einem der drei Strände von Cat Ba, unterbrochen von einem Ausflug zu einem ehemaligen Fort (Krieg im Paradies) einer Bootsfahrt durch das UNESCO Weltnaturerbe Ha Long Bucht und Wandern durch den Cat Ba Nationalpark. Es ist schön zu sehen, dass es auch wunderschöne und halbwegs müllfreie Gegenden in Vietnam gibt. Leider darf man selbst auf Cat Ba nicht zu genau hinschauen – Plastik im Meer, biertrinkende Affen und Ratten beim Bäcker sind nur ein paar der Dinge, die einen doch sehr nachdenklich machen.

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Seit heute sind wir wieder auf Achse. Mit dem Speedboot nach Haiphong und dann weiter nach Thái Bình (Provinzhauptstadt). Es wird auffällig sauberer am Straßenrand und die Hoffnung steigt, dass es Richtung Süden so weitergeht. Thái Bình ist überraschend groß und modern. Highlight des Tages: ein richtiger Supermarkt!!! Ach wie man doch in nur so kurzer Zeit die kleinen Dinge des Lebens zu schätzen lernt! Frisches Brot, Käse, Obst und Gemüse, Getränke und alles gut sortiert und sauber an einem Ort. Puhhh, hätte nie gedacht, wie sehr ich mich über einen Supermarkt freuen kann. Hmmm, auch das macht wieder sehr nachdenklich.

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Morgen geht es weiter Richtung Ninh Bình. Zumindest auf Bildern sieht es dort vielversprechend schön aus! Es bleibt spannend!

Nachtrag vom 28.10.2016: Woodstock
Als erstes sehen wir eine warm erleuchtete Bar auf der rechten Straßenseite. Auf den zweiten Blick ein wunderschönes großes Holzhaus auf der linken. „Ist das das Woodstock?“ Fragt Robin. „Ja“ sage ich erleichtert, denn bis zu diesem Augenblick bin ich davon ausgegangen, dass wir weitere 10 Kilometer im dunkeln über Schotter bis nach Cat Ba Stadt fahren müssen. In gemütlichen Hängematten liegen Leute und chillen, unterhalten sich miteinander, lachen und wirken ungemein entspannt. Ein blondes Mädchen steht am Empfang und ruft uns ein freundliches „Hallo“ zu. „From where are you and how did you get here?“ sind ihre ersten Fragen. Sie wirkt überrascht und beeindruckt, als wir ihr erzählen, wie wir hierher geraten sind. Zunächst gönnen wir uns zwei kalte Colas. Wir beschließen zu bleiben und fragen nach einer Übernachtungsmöglichkeit für eine Nacht. „No problem“ heißt es zunächst. Sie fragt ihren Kollegen ob noch ein Zimmer frei wäre. „Klar“ meint er, wird dann aber abgelenkt und ist weg. Sie steht nun etwas ratlos da und beschließt dann wohl nach einer Weile, sich selbst um das Organisatorische bezüglich des Raums zu kümmern. Nach ein paar Minuten kommt sie wieder und meint, dass doch leider alle Räume und auch alle Dorm-Plätze belegt sind, aber wir für 10,00 $ in einem Zelt am Strand schlafen könnten. Wir fragen, ob wir vielleicht einfach unsere Hängematten irgendwo aufhängen könnten… wieder heißt es: „Yes, of course, no problem“ und sie läuft wieder weg, um das schnell zu klären. Als sie wieder zurück kommt, meint sie, dass im großen Holzhaus doch kein Platz wäre, aber am Strand abseits ein paar Palmen stehen würden, an denen wir für 3,50 $ pro Person unsere Hängematten aufhängen können! Langsam verfliegt die erste euphorische Stimmung und wir bitten sie, uns die mögliche Stelle für unsere Hängematten zu zeigen. Sie führt uns an die äußerste Ecke vom (Woodstock-)Strand. Dort ist es so vermüllt, dass wir resigniert beschließen, doch in einem Zelt zu schlafen. Als erstes entfernen wir die alte Wolldecke aus dem Zelt. Unsere Sachen dürfen wir in einem Gemeinschaftsraum lagern. Wir essen schnell und wollen dann nur noch duschen, ein Bierchen am Strand trinken und schlafen. Als nächstes stellen wir fest, dass nur eine halbwegs funktionierende Dusche für alle Gäste der Gemeinschaftsräume und Zelte zur Verfügung steht. Der Mülleimer im Bad quillt auch über und es wird immer schwieriger über diese Details hinwegzusehen und sich auf die eigentlich chillige Hippieatmosphäre einzulassen… Wir holen uns jeweils ein Bier an der Bar. Dort herrscht seeeeeehr ausgelassene Partystimmung. Hatte ich schon erwähnt, dass die besagte Bar am Strand und direkt hinter den vermieteten Zelten liegt? Wir trinken aus und gehen schlafen… Versuchen es zumindest… Bis zum Morgengrauen wird ausgelassen gefeiert. Völlig gerädert stehen wir am nächsten Morgen auf und beschließen so schnell wie möglich nach Cat Ba Stadt weiterzufahren, was wir dann auch tun.

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Das Woodstock ist eine wunderschöne Kulisse und der Inbegriff des Banana-Pancake-Trail-Backpacker-tums. Hinter der Fassade aber leider überteuert, desolat und vermüllt. Es wäre diesem Ort zu wünschen, dass das was dargestellt wird, auch wirklich gelebt wird. Gemeinschaft, Umweltschutz, Respekt und Rücksicht…

Erste Eindrücke aus Vietnam

Nun sind schon die ersten vier aufregenden Tage in Vietnam vergangen und es wird allerhöchste Zeit für ein erstes Lebenszeichen auf der Webseite. Es gibt aktuell so viel zu erleben und so viele Eindrücke zu verarbeiten, dass einfach keine Energie zum Berichten übrig bleibt und wenn man dann doch mal Zeit und Lust hätte, etwas zu posten, gibt es kein Internet. Jetzt bin ich zwar auch gerade fix und fertig, aber ich habe mir das so fest vorgenommen und irgendwann muss man schließlich mal anfangen!

Die Anreise war zwar lang und anstrengend, aber verlief absolut reibungslos. Der Plan, die erste Nacht in einem Hotel nahe des Flughafens zu verbringen, erwies sich als die absolut richtige Entscheidung. Nach über 24h on the road war nur noch duschen, Bierchen zum runterkommen trinken und schlafen angesagt.

Der nächste/erste Tag (Freitag, 07.10.) – das Abenteuer kann beginnen!

Zum Frühstück gibt es natürlich Nudelsuppe. Dann werden die Fahrräder zusammengeschraubt. Räder beladen und los. 22km nach Hanoi rein. Die ersten Meter sind ungewohnt. Zu viel Gepäck! Doch wenn man erst einmal rollt, geht es.

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Je näher wir der Stadt kommen, um so heftiger wird der Verkehr. Ich glaube, man kann es am besten als kontrolliertes Chaos bezeichnen… Oder als den absoluten Wahnsinn. Ein schier unendlicher Fluss aus Motorrollern. Bei der nächsten Gelegenheit gibt es ein Video. Immer tiefer geht es nach Hanoi rein, bis in das tiefste Herz der Stadt, in die Altstadt. Nun nur noch ein Hostel finden. Auch das funktioniert problemlos. Die nächsten Stunden sind geprägt von unheimlich vielen Eindrücken. So viel zu sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen. Schon fast unbeschreiblich (zumindest wenn man todmüde vor dem Einschlafen versucht, seinen ersten Bericht zu schreiben). Zumindest hat Robin seinen ersten Eier-Kaffee (Kaffee mit rohem Eiweißschaum!) überlebt und das ist erst einmal das Wichtigste.

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Samstag wird Hanoi weiter zu Fuss und per Rad erkundet. Wir lassen uns treiben und sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen weiter.

Und heute ist auch schon wieder Sonntag bzw. Montag (hier ist es gerade 01:23 Uhr). Wir sind auf dem Weg von Hanoi Richtung Ha Long Bucht. Unsere heutige 65km „kurze“ Etappe konnte alles vorweisen: Schnellstraße, Dorfstraße und Schotterpiste. Das Fahren mit Gepäck ist unglaublich anstrengend. Am meisten muss man sich an das schlingernde Gefühl beim Fahren gewöhnen. Wahrscheinlich muss gerade ich mein Gepäck noch stark reduzieren! Insgesamt verlief auch heute alles problemlos. Die Menschen sind unheimlich toll! Unaufdringlich und trotzdem neugierig und interessiert, hilfsbereit, freundlich, lustig, zurückhaltend… Wir haben diesbezüglich bisher wirklich nur positive Erfahrungen gemacht! Durch das Radfahren erlebt man alles hautnah. Wie alles aussieht, wie die Menschen leben, was sie machen, wie es riecht (oder stinkt… Leider liegt hier zum Teil sehr viel Müll am Straßenrand… Und roadkill in Form von Ratten). An dem heutigen Tag bin ich zwar lange nicht an meine körperlichen Grenzen gekommen, aber der Kopf brummt!!! Deshalb wird es jetzt höchste Zeit zu schlafen. Morgen geht es wieder weiter… Allerliebste Grüße aus Vietnam!

(Bisher hatte ich auch nur zwei Begegnungen mit Kakerlaken. Eine Minikakerlake im Bad und eine große Monsterspringkakerlake, die Robin auf der Straße verfolgt hat. Aber damit kann ich leben.)