Fortsetzung folgt!

So, den Beitrag zu Malaysia gibt es dann als nächsten.

Übrigens geht es dann am 05.04. weiter nach Santiago de Chile. Der vorläufige Plan sieht vor, von Santiago de Chile über Argentinien nach Brasilien bis nach Rio de Janeiro zu fahren. Ich würde mich sehr über Besuch und Begleitung freuen! Also falls ihr noch nicht wisst, wie ihr Euren Sommerurlaub verbringen sollt, das wäre eine Möglichkeit!

Bussis, Eure Katja

Thailand

Am 04.12. überqueren wir die Grenze zu Thailand. Die Strecke von Siem Reap nach Poipet ist verhältnismäßig gut und wir erreichen die Grenzstadt Poipet nach einem Zwischenstopp in Sisophon ohne Probleme und nennenswerte Ereignisse. Poipet ist eine häßliche Grenzstadt und auf kambodschanischer Seite geprägt von Casinos, zwielichtigen Buden, zahlreichen armen Tagelöhnern, bettelnden Kindern und unzähligen Touristen. Ich fühle mich sehr unwohl und dadurch, dass immer einer von uns bei den Rädern bleibt, während der andere seine Stempel abholt, dauert die ganze Prozedur der Aus- und Einreise anderthalb Stunden. Die thailändische Seite wirkt zwar im Vergleich zur kambodschanischen Seite schon fast “ordentlich”, trotzdem zieht es uns weiter, um so weit wie möglich von der Grenze weg zu kommen.

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Schon auf den ersten Kilometern sind die Straßen spürbar besser und spätestens nach dem ersten SevenEleven wird uns bewusst, wie modern und wohlhabend Thailand im Vergleich zu seinem armen Nachbarn Kambodscha ist. Doch fehlen uns die freundlichen “Hallo”-Rufe und fröhlichen Kinderscharen. In Thailand werden wir kaum beachtet und wenn, dann größtenteils nur als wandelnde Geldbeutel wahrgenommen. Im Gegensatz zu den Kambodschanern sprechen die Thailänder schlecht Englisch und so kommt kein weiterführendes Gespräch zustande. Über die weniger nennenswerten Orte Sa Kaeo und Chachoengsao erreichen wir am 06.12. Bangkok. Bis auf ein, zwei Verfolgungsjagden mit aggressiven Aufpasserhunden, erste Erfahrung mit sehr scharfem grünem Curry und Stau auf der Autobahn gibt es keine nennenswerten Ereignisse. Der Verkehr auf den letzten Kilometern nach Bankok ist so nervenraubend (Stau, Abgase, unzählige Autos), dass wir beschließen, diese mit dem Zug zu überwinden. Mir gefällt Bangkok nicht. Bangkok ist groß, unübersichtlich und touristisch. Vor ein paar Tagen erst in Thailand angekommen und mit Kopf und Herz noch in Kambodscha fällt es schwer, sich in Bangkok wohl zu fühlen. Wir finden nach längerem Suchen ein preiswertes Guesthouse (Apple Guesthouse) im Backpackerviertel nahe der berühmt, berüchtigten Khaosan Road – fußläufig aber trotzdem weit genug davon entfernt. Fünf Tage und Nächte verbringen wir in der Stadt, feiern  Robins Geburtstag, schauen uns die Stadt an und planten unsere Weiterreise.

20161219_144514-collageÜber den nächsten Teil – unseren Aufenthalt auf Ko Tao – möchte Robin berichten, deshalb überspringe ich den Teil und setze meinen Bericht ab unserer Weiterreise von Chumpon (am 20.12.) aus fort.

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Wie schon geschrieben, haben meine Eltern mir ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk gemacht und mir mitgeteilt, dass sie mich ab dem 26.12. für eine Woche in Kuala Lumpur besuchen werden. Dies stellt uns allerdings vor die Herausforderung, innerhalb von 6 Tagen über 1000 km zu überwinden. Kurzerhand schmeißen wir unseren bisherigen Plan von Chumpon bis nach Krabi zu fahren und von dort aus über die Inseln Koh Lante, Koh Lipe und Langkawi (letztere Insel gehört schon zu Malaysia) nach Malaysia einzureisen, über Bord und nehmen den nächsten und einzigen verfügbaren Zug, der uns bis nach Hat Yai (ca. 80 km vor der Malaysischen Grenze) bringt. Die Zugfahrt mit dem “Nachtzug” dauert um die 8 Stunden. Der Zug ähnelt eher einem Strafgefangenentransport. Unser Abteil hat keine Verkleidung mehr, die Fenster lassen sich nicht schließen und die “Sauberkeit” ist nicht der Rede wert. Zu allem Überfluss stelle ich während der Zugfahrt fest, dass ich mir beim Tauchen auf Kho Tao wohl die Blase verkühlt habe… Zum Glück beinhaltet meine Reiseapotheke auch ein Antibiotikum gegen Blasenentzündung, welches ich noch während der Zugfahrt einnehme. Völlig erschöpft erreichen wir im Morgengrauen bei strömendem Regen Hat Yai und suchen in einem Hostel Unterschlupf. Check In ist erst ab 12:00 Uhr und so verbringen wir weitere fünf Stunden im Gemeinschaftsbereich, bis wir endlich unsere Doppelstockbetten beziehen und etwas schlafen können. Am nächsten Tag machen wir uns im nicht abreißenden strömenden Regen auf Richtung Grenze. Wir fahren an diesem Tag bis kurz vor die Grenze. Am 22.12. überqueren wir die Grenze zwischen Thailand und Malaysia in Pedang Besar innerhalb von wenigen Minuten. Ausreisestempel, Einreisestempel, Zack, fertig! Das ganze Prozedere ist so unkompliziert und unspektakulär, dass wir es selber kaum glauben können. Ohne weitere Stopps geht es weiter nach George Town, wo wir Weihnachten verbringen.

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No worries!

Hier ist es weiterhin zauberhaft… Mittlerweile haben wir die Westküste der Südinsel erreicht und warten den, für hier üblichen, Regen ab, um uns auf unseren letzten Trail auf der Südinsel (Wildernesstrail) zu begeben. Die letzten drei Wochen waren wieder sehr ereignisreich. Polo, Polofamilie, Pinguine, atemberaubende Landschaften, Robben, Duniden, Otago Railway Trail, Alpen, Westküste – um nur ein paar Stichpunkte zu nennen… Doch bevor ich Euch mehr erzähle, zunächst die versprochenen Beiträge zu Thailand und Malaysia.

Neuer Beitrag…

…aus Christchurch…

Ich habe gerade ein Loch im Kopf und mir fällt einfach kein ordentlicher Titel für diesen Beitrag ein. Ich freue mich über Vorschläge!

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Gefahrene Route

Von Ohakune führte uns unser Weg über den mountain to the sea Trail nach Whanganui und danach überwiegend über Schnellstraßen über die Städte Bulls und Levin nach Wellington.

Ohakune liegt am Fuß des Ruapehu Berges und während des mountain to the sea Trails bietet sich uns oft eine wunderbarer Ausblick auf die Gebirgskette mit den Bergen Pukeonake, Ngauruhoe und Ruapehu. Wir nehmen uns fest vor, auf unserem Rückweg nach Auckland den Tongariro crossing zu wandern.

20170216_202708-COLLAGEWir genießen das tolle Wetter, die Landschaft und die überwiegend ruhige und gute Straße. Bei diesen Bedingungen machen einem auch die gelegentlichen Anstiege nichts aus. Nur die letzten 20 Kilometer nach Whanganui haben wir mit starkem Gegenwind zu kämpfen.

Auf den Schnellstraßen kommen wir zügig voran und erreichen ohne Zwischenfälle wie geplant Wellington.

In Wellington besuchen wir Jörg, einen guten Freund und ehemaligen Kurierkollegen von Robin, der mittlerweile seit fünf Jahren in Neuseeland lebt und verbringen zwei Tage und drei Nächte bei ihm. Wellington begrüßt uns mit feinstem stürmischen Regenwetter und natürlich wohnt Jörg gaaanz oben auf einem Berg. Ich kann mir richtig vorstellen, wie Jörg mit Schadenfreude auf seinem warmen Sofa gesessen und sich vorgestellt hat, wie wir uns bei dem Sauwetter mit dem ganzen Gepäck gerade den Berg hochkämpfen. In Wellington kaufen wir uns am ersten Tag erst einmal ordentliche Regensachen (und Robin aufgrund der horrenden Tabakpreise eine e-Zigarette) und natürlich bessert sich das Wetter schlagartig, sobald wir diese eingekauft haben. Am Abend gibt es deutsche Hausmannskost – Kartoffeln mit Quark und Leberwurst und Jörg lädt uns auf ein paar Gläser Pfefferminzschnaps ein! Was für ein Genuss nach über drei Monaten Pfeffiabstinenz!!! Den zweiten Tag bummeln wir am Hafen entlang und durch die Fußgängerzone. Wellington ist ein hübsches Städtchen bei Sonnenschein! Gegen Abend treffen wir uns mit Jörg (der tagsüber wieder arbeiten war) am Strand zum Sonnenuntergang schauen und promt zum Sonnenuntergang verabschiedet sich die letzte Wolke. Nachdem wir uns nach dem Sonnenuntergang den Berg zu Jörgs Wohnung hochgekämpft haben, werden wir wieder mit Pfefferminzschnaps belohnt. Am nächsten Tag geht es mit der Fähre weiter auf die Südinsel nach Picton.

20170216_202931-COLLAGEDie Fährfahrt ist sehr „scenic“, wie der Neuseeländer jetzt sagen würde.

Eigentlich ist unser Plan, zunächst die Westküste zu fahren. Über Richi (Polofamilie) habe ich erfahren, dass am 25.02. ein Polotunier in Timaru (südlich von Christchurch) stattfindet. Innerhalb von weniger als drei Wochen die komplette Westküste, den Süden und die halbe Ostküste zu fahren, ist unrealistisch (bzw. einfach zu stressig) und auch das warme Sommerwetter im Osten und die flache Ostküste sind Argumente, weswegen wir uns letztendlich doch dafür entscheiden, zunächst die Ostküste zu fahren.

Leichter gesagt als getan! Auf unserer ersten Etappe von Picton nach Seddon stellen wir fest, dass die Hauptstraße nach Christchurch Aufgrund der Erdbebenschäden im November 2016 kurz vor Kaikoura  gesperrt ist. Auch für Radfahrer gibt es keine Möglichkeit, die Strecke zu passieren und so bleibt uns, entweder zurück zu fahren, oder einen Alternativroute über die Berge einzuschlagen und natürlich entscheiden wir uns für die zweite Variante. Der Molesworth Trail führt durch die größte und abgelegenste Farm Neuseelands. Über Kilometer sehen wir keine Menschenseele. Die Landschaft wechselt stetig. Auf der Höhe, in der wir unterwegs sind, ist es sehr kalt und auch der Wind macht uns zu schaffen. Nach den ersten asphaltierten Kilometern geht der Asphalt in Schotter über und die Beschaffenheit der Straße bleibt so bis zu unserem Ziel Hanmer Springs. Wir packen die 200 Kilometer und unzähligen Höhenmeter (höchster Anstieg auf 1200 Meter) in drei Tagen. Wieder genießen wir die Hilfsbereitschaft der Neuseeländer, die uns mit Unterkunft, Transporthilfe für unsere Gepäcktaschen, heißem (Abwasch)Wasser und warmen Duschen zur Seite stehen. Aufmerksame DOC-Ranger haben uns im Blick und es gibt mir ein gutes Gefühl, zu wissen, dass jemand auf uns achtet. Nach einer belohnenden Abfahrt von 600 Höhenmetern auf 6,5 Kilometern (Jacks Pass) kommen wir ausgepowert aber zufrieden und wohlbehalten in Hanmer Springs an. Dort werden wir direkt von Gregor angesprochen, einem 27 jährigen Stuttgarter, der für ein Jahr mit seinem Fully Neuseeland bereist und er ist seit dem unser stetiger Begleiter. In Hanmer Springs gönnen wir uns einen Tag Aufenthalt und erholen uns in den örtlichen  Hot Springs von den Strapazen und der Kälte des Molesworth Trails.

20170216_203035-COLLAGESeit zweit Tagen sind wir nun in Christchurch angekommen. Nach Hanmer Springs fuhren wir über Waiau wieder auf die ursprüngliche Küstenhauptstraße Richtung Christchurch zurück. Mit Gregor haben wir einen unterhaltsamen Reisebegleiter und die Unterhaltungen, Diskussionen und unzähligen Witze verkürzen die (Fahr)Zeit ungemein. Die letzten Kilometer vom Küstenort Gore Bay über Greta Valley hatten wir wieder mit starkem Gegenwind zu kämpfen und auch die Trucks, die an uns vorbei donnern, rauben uns die Nerven. Außerdem vergesse ich in Greta Valley mein Handy auf dem Klo eines Cafés, was ich erst nach 12 gefahrenen Kilometern mit Gegenwind feststelle. Zum Glück nimmt mich ein hilfsbereites Kiwipärchen mit dem Auto zurück zum Café und fährt mich auch wieder zu den Jungs, die bei den Rädern auf mich warten und das Handy ist auch noch da! Wir sind froh, endlich in Christchurch anzukommen.

20170216_203138-COLLAGEDurch mehrere Erdbeben ist Christchurch stark zerstört und mutet durch die vielen leerstehenden Gebäude und menschenleeren Straßen zum Teil eher wie eine Geisterstadt an und nicht wie die Hauptstadt von Neuseeland. Zudem hat Christchurch seit Montag mit einem großen Buschfeuer am Rand der Stadt zu kämpfen und man wird das Gefühl nicht los, dass diese Stadt vom Unglück und Naturkatastrophen verfolgt wird. Morgen geht unsere Reise weiter und ich bin nicht traurig darüber, die Stadt hinter mir zu lassen.

20170216_203247-COLLAGEBis bald!

Eure Katja

Neuigkeiten aus Neuseeland

Kia Ora!

Ein paar erste Eindrücke aus Neuseeland (fast ein bisschen wie im Allgäu).

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Seit zwei Wochen sind wir jetzt in Neuseeland. Die Zeit vergeht wie im Flug. Ich hatte vor, noch einen ausführlichen Beitrag über unseren Besuch der Tempelanlage Angkor Wat zu verfassen und zumindest noch ein paar Worte über Thailand/Bangkok zu verlieren. Robin hat sich vorgenommen, über unseren Aufenthalt auf Ko Tao zu schreiben. Über Malaysia gibt es bis auf einen Weihnachtsgruß aus George Town und die Woche mit meinen Eltern in Kuala Lumpur auch noch nicht so viel zu lesen. Also wo fange ich am besten an?

…ich glaube, ich möchte Euch gerade am liebsten über unsere ersten Tage in Neuseeland und unsere aktuelle Situation berichten. Es gab ja schon einen kurzen Nachtrag in meinem letzten Beitrag mit der Information, dass wir gut in Neuseeland/Auckland angekommen sind. Bei unseren ersten Gastgebern Michelle, Derek und Jeff (lustigerweise Einwanderer aus Malaysia) verbrachten wir den ersten Tag und die ersten zwei Nächte in Neuseeland. Die Zeit nutzten wir, um uns etwas von den Reisestrapatzen zu erholen und grob zu organisieren, bevor wir dann am 13.01. losfuhren.

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Bei Michelle, Derek und Jeff um die Ecke

Das erste Ziel war Reglan an der Westküste Neuseelands. Ein kleiner und entspannter Hippie- und Surferort direkt am Meer – die Beschreibung aus dem Lonely Planet klingt schon mal gut! Reglan ist nur 140 Kilometer von Auckland entfernt, doch wir benötigten ganze drei Tage für die Strecke – eine für uns ungewohnt lange Zeit. Schnell stellten wir fest, dass Neuseeland wirklich sehr “hilly” ist und was das bedeutet, wovon uns alle erzählt bzw. gewarnt haben. Am zweiten Tag regnet es auch noch und wir sind ganz schön kaputt, als wir endlich auf dem Campingplatz ankommen.

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Bitte entschuldigt die schlechte Bildqualität – es war schon etwas dämmrig.

Zwar scheint am nächsten Tag die Sonne, aber der nächste große Niederschlag folgt dann auf dem letzten für uns in Frage kommenden Campingplatz in Reglan – der letzte verfügbare Zeltplatz wurde soeben vergeben. Entmutigt stehen wir vor dem Rezeptionsgebäude und überlegen, wie wir weiter vorgehen, als die nette Rezeptionistin zu uns rauskommt und uns anbietet, die Nacht bei ihr Zuhause zu verbringen! Wir sind völlig geplättet von soviel Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft und aus Mangel an Optionen nehmen wir ihr Angebot gerne an, fühlen uns schon fast ein wenig dreist dabei. Wir verbringen gleich zwei Tage und Nächte bei Sasha, ihrem Mann Nico und ihren zwei Kindern Khai und Arix auf der Farm (mit Pferden!!! Und Katzen… Und einem Huhn). Faszinierende Menschen, die viel erlebt und zu erzählen haben.

Ab diesem Zeitpunkt genießen wir die Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft der Neuseeländer fast ununterbrochen. Unser Weg führt uns als nächstes nach Hamilton, wo wir bei den Warm Showers Gastgebern Lisa und Verne Pavreal herzlich aufgenommen werden. Verne ist seit seinem 18. Lebensjahr blind und Lisa und Verne bereisen Neuseeland seit nunmehr schon zwanzig Jahren auf ihren speziell konstruierten Fahrradgefährten.

Siehe: http://i.stuff.co.nz/oddstuff/76785646/fourseated-cycle-intrigues-invercargill

Lisa kümmert sich rührend um uns und neben Abendessen und Frühstück versorgt sie uns mit einer vierseitigen Wegbeschreibung, mit zwei Streckenalternativen, mit denen wir unseren Weg fortsetzen können, was wir dann auch tun.

Wir folgen dem großen Waikato River und übernachten überwiegend auf kostenlosen Campingplätzen. Auch hier kennt die Gastfreundschaft der Neuseeländer keine Grenzen. In Arapuni werden wir von einer großen Gruppe bestehend aus mehreren einheimischen Familien, welche seit fünf Jahren ihre Sommerurlaube an diesem Ort gemeinsam verbringen, zu BBQ und Bier eingeladen – als ob Wünsche wahr werden würden! Es gibt schließlich nichts besseres als ein kaltes Bier… oder zwei… oder drei… nach einem anstrengenden Radfahrtag.

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Am nächsten Tag bekommen wir sogar einen “lift” über die ersten sehr steilen und schottrigen 3-4 Kilometer von einem weiteren benachbarten Camper. Leider schwingt das Wetter wieder um und es wird regnerisch. Wir fahren weiter nach Mangakino (dem Heimatort der gastfreundlichen Campergruppe) und versorgen uns mit Vorräten. Wir möchten unseren Weg über den Timbertrail fortsetzen. Hierfür benötigt man zwei bis drei Tage. Der Trail ist sehr abgelegen und es gibt keinerlei Einkaufsmöglichkeiten. Es regnet immer noch und so starten wir schlecht gelaunt in Mangakino. Wir verbringen die Nacht im Basislager in Pureora. Das Wetter ist unverändert. Was folgt, sind die wohl anstrengendsten und anspruchsvollsten zwei Tage meiner bisherigen Radreise. Innerhalb von 20 Kilometern geht es über einen kurvigen und matschigen Montainbiketrail durch tiefsten Wald auf 980 Meter Höhe. Kein Spaß mit Packtaschen! Nach 27 Kilometern und sechs Stunden Fahrzeit brechen wir ab und schlagen unser Zelt auf, mit dem festen Vorsatz den Trail am nächsten Tag asap zu verlassen! Dies erweist sich jedoch als schwierig, denn der einzige Weg ist der Trail und ansonsten gibt es nur ein, zwei Privatstraßen, welche wir nicht befahren dürfen. Völlig entnervt fahren wir 7 Kilometer verbotenerweise durch Privatgelände, bis wir endlich eine befestigte Straße erreichen.

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Erschöpft legen wir eine Pause ein, als ein Minibus mit Hänger mit einem Mördertempo an uns vorbei donnert. Auf mein Winken kommt er trotz seines Tempos zum stehen und auf meine Frage, ob er uns mitnehmen kann, kommt nur ein breites Grinsen und ein “selbstverständlich”. So rettet uns Julian von Epic Cycle Adventures den Tag und wahrscheinlich den nächsten und fährt uns einfach mal in den nächsten über 70 Kilometer entfernten Ort Tamarunui, an dem wir uns seitdem befinden. Ich bin wirklich gerührt und überwältigt von so viel Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft. Danke!

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Heute geht es nach zwei wohlverdienten Tagen Pause mit heißen Duschen, sauberen Klamotten und viel Essen weiter nach Ohakune. Das große Ziel ist es, in einer Woche Wellington zu erreichen. Bitte entschuldigt, wenn ich mich nicht regelmäßiger melde. Hier ist das so eine Sache mit dem Internet und den Landemöglichkeiten fürs Handy…

Ich möchte mich an dieser Stelle auch für die Kommentare bedanken! Auch wenn ich nicht jedes einzelne Kommentar beantworte, freue ich mich sehr über jedes einzelne meiner fleißigen Leser!

Bezüglich Angkor Wat einigen wir uns darauf, dass ich nicht extra einen Beitrag verfasse? Seien wir doch mal ehrlich, es gibt sooo viele Reiseberichte über Angkor Wat, dass sich meiner wohl kaum groß von den anderen unterscheidet.

Selbstverständlich schreibe ich noch etwas zu Thailand und Malaysia – zumindest ein paar Anekdoten (auch zu Angkor Wat)…

Bis demnächst!

Eure Katja

Ach ja, hier noch ein nettes Bildchen mit einer Münchnerin und ihrem Kaffeeauto – auf halber Strecke zwischen Lake Karapiro und Lake Arapuni. Falls Ihr da mal vorbei kommt und Euch nach einem guten Kaffee sehnt. Da gibts auch einen Softeiswagen mit lecker Softeis ;-).

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Time to say goodbay Southeast Asia…

…and hopefully „Hallo“ New Zealand in a few hours!

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…die letzten Impressionen aus Malaysia. Schön wars!!!

Sorry, für mehr reicht es  gerade nicht ;-). Befinden uns gerade am Flughafen KLIA2 in der Nähe von Kuala Lumpur in Malaysia. Prinzipiell hätte ich noch genug Zeit, um etwas ausführlicher zu schreiben, aber mir fehlen gerade* die Nerven… (Keine Sorge, alles ist gut! Habe nur keine Lust, jetzt und hier mehr zu schreiben.) Der Flug geht in 4 Stunden. Wir fliegen über die Goldküste/Australien und kommen voraussichtlich um 09:30 AM Ortszeit in Auckland an. Dann werden die (hoffentlich gut erhaltenen) Räder aufgebaut und 10km zum Zeltplatz gefahren. Ich melde mich wieder aus Neuseeland! Jetzt geben wir erst einmal unser Gepäck auf…

Selamat tinggal!

Update/Korrektur (23:30 Uhr Ortszeit Auckland/Neuseeland): Grmpf, 09:20 AM war natürlich die örtliche  Ankunftszeit an der Goldküste in Australien. Wir sind dann doch erst gegen 18:00 Uhr Ortszeit in Auckland angekommen! Kleiner, feiner Unterschied. Zum Glück hat alles gut geklappt und wir und die Fahrräder sind wohlbehalten. Einzig einer meiner Getränkehalter ist zerbrochen. Habe aber vorsorglich noch einen Getränkehalter als Ersatz dabei :-). Jetzt sitzen wir müde, frisch geduscht und glücklich bei unseren sehr netten Gastgebern (Ankunftszeit bei diesen 09:30 PM! Also 12h später als angekündigt!), bei welchen wir im Garten zelten dürfen. Sie haben uns sogar schon ihr eigenes Zelt aufgebaut! Gleich geht es ins Zelt und dann wird erst einmal ausgeschlafen!

* Drei mal „gerade“ in drei aufeinanderfolgenden Sätzen… Neeeneene

…wie die Zeit vergeht!

Gerade waren sie noch da… Vor weniger als einer halben Stunde saßen wir noch beisammen und jetzt sind sie schon auf dem Weg zum Flughafen. Es kommt mir vor wie gestern, als wir endlich, nachdem wir uns durch den unübersichtlichen Schnellstraßendschungel von Kuala Lumpur gekämpft hatten, vor der Tiefgarage des Gebäudes stehen, in dem wir eine Ferienwohnung angemietet haben und uns mein Papa vom Balkon der Wohnung aus der 15. Etage zuruft und zuwinkt. Hach wie schön waren die Minuten voller Vorfreude, bis meine Mami endlich vor uns stand. Die Begegnung mit meinem Papa dauerte dann etwas länger, da Mami vor lauter Aufregung den richtigen Aufgang nicht mehr fand. Ist aber auch kompliziert in diesen riesigen modernen Wohnblöcken/Hochhäusern. Hat dann aber doch noch alles geklappt und endlich konnte ich auch meinen Papa begrüßen. Natürlich hatte man sich viel zu erzählen.

Den ersten Abend erkundeten wir Kuala Lumpur hauptsächlich zu Fuß ;-). Die Stadt ist sehr unübersichtlich und eher Fußgänger- und Radfahrer-unfreundlich. Vieles spielt sich in und unter den großen Hochhäusern und Shoppingmalls ab.

Jeder Tag wurde mit einem ausgedehnten und opulenten Frühstück gestartet. Boah ist das toll, lecker Brötchen und Brot, Käse, Wurst, Nutella und viele andere Leckereien, auf welche wir seit drei Monaten verzichtet haben, zu essen. Meine Eltern haben sogar persisches Brot und meinen Lieblingsschafskäse mitgebracht. Täglich unternahmen wir diverse Ausflüge in die Stadt (unter anderem ins Aquarium), machten eine Stadtrundfahrt, legten aber auch einen Ruhe- und Entspannungstag ein. Wir kochten zusammen, abends saßen wir zusammen, quatschten, lachten, tranken Bierchen und spielten Karten. So haben wir auch Neujahr zusammen gefeiert. Es war eine richtige rundum Wohlfühlwoche!

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Ohhh war das eine schöne Woche! Im Kreise der Familie noch etwas Weihnachten nachgefeiert und dann noch zusammen Neujahr! Danke Mami und Papa für Euren Besuch! Ich wünsche Euch eine gute Heimreise! Ich hab Euch unendlich lieb und vermisse Euch schon jetzt… Bis ganz bald wieder!!!

News und Fortsetzug Kambodscha Part II

Hallo zusammen!

Wieder sind über zwei ereignisreiche Wochen ins Land gegangen. Erfolgreich haben wir am 04.12. die Grenze zu Thailand passiert. Am 06.12. haben wir Bangkok erreicht und dort fünf Tage und Nächte verbracht. Dann ging es weiter auf die Insel Ko Tao (12. – 18.12.).

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20161219_144514-collageWie geht es eigentlich Euch so? Was machen Privatleben, Arbeit und Weihnachtsvorbereitungen?

Hier mag ja nicht so richtig Weihnachtsstimmung  aufkommen… Allerdings habe ich schon vorab ein großes Weihnachtsgeschenk erhalten! Der erste Besuch auf der Reise hat sich angekündigt! Meine Eltern kommen spontan über Silvester nach Kuala Lumpur!!! Ist das nicht großartig? Ich freue mich jedenfalls sehr… Dann habe ich mich noch selbst beschenkt und letzte Woche auf Ko Tao meinen Tauchschein gemacht. Es war eine super schöne Zeit an einem wunderschönen Fleckchen Erde mit tollen Menschen. Seit gestern (18.12.) befinden wir uns wieder auf dem Festland, genauer in Chumpon. Von hier aus soll es Richtung Malaysia/Kuala Lumpur weitergehen. Ziel ist es, Kuala Lumpur bis zum 26.12. zu erreichen, da meine Eltern an diesem Tag ankommen. Soviel zu den harten Fakten. Jetzt seid ihr zumindest wieder etwas aufgedatet.

Also wieder der Reihe nach… Wo war ich stehen geblieben… Kambodscha… Tom (der Engländer, den wir in Kampong Chhnang getroffen haben) hat einen ganz tollen Bericht von unserer Etappe Kampong Chhnang – Pursat verfasst. Zu lesen unter:

Cycling in Cambodia: Kampong Chhnang to Pursat

Sehr lesenswert!

Wie bereits geschrieben, trennten sich unsere Wege in Battambang. Robin und ich beschlossen, insgesamt zwei Nächte in Battambang zu verbringen (24. & 25.11.) und danach mit dem Boot nach Siem Reap weiter zu fahren.

Battambang ist, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, die drittgrößte Stadt in Kambodscha. Wie in Phnom Penh und Siem Reap fließt auch hier ein Fluss durch die Stadt, an dem sich vieles (Nachtmarkt, Parks, sportliche Aktivitäten,…) abspielt. Battambang und Siem Reap sind sich vom Stadtbild sehr ähnlich. Battambang ist allerdings weit weniger touristisch und es entwickelt sich gerade ein sanfter, nachhaltig wirkender und angenehmer Tourismus. So entdecken wir beispielsweise das neue und liebevoll eingerichtete About The World Restaurant und Café mit leckerem Essen und einer sehr sympathischen Betreiberin. Wieder stellen wir fest, dass in Kambodscha viele gutes Englisch sprechen. Außer ihr arbeitet ein Spanier in dem Restaurant. Wie sich herausstellt, ist auch er Radreisender und schon über fünf Jahre mit dem Rad unterwegs. Großartige Porträtfotos und fantastische Geschichten hat er im Gepäck. Die Fotos sind im Restaurant ausgestellt und sehr beeindruckend.

Unsere Bootsfahrt nach Siem Reap ist ganz nett. Leider ist das Ganze sehr touristisch angehaucht und außer einem kettenrauchenden Mönch, der natürlich genau vor mir sitzt, ist beim Start kein weiterer Einheimischer auf dem Boot. Wir fahren sechs Stunden durch wunderschöne Wasserlandschaften, vorbei an unzähligen floating villages. In diesen findet das komplette Leben auf dem Wasser statt. Tempel, Schulen, Märkte… Alles ist auf Stelzen im Wasser errichtet oder auf Booten und Flößen untergebracht. Die Menschen leben in kleinen, einfachen Hausbooten und ernähren sich vom Fischfang.

20161219_140819-collageUnterwegs sammeln wir dann doch noch ein paar Einheimische ein – natürlich bei nur etwas gedrosselter Fahrt und ohne irgendwo anzulegen. Die neuen Passagiere klettern einfach von einem kleineren Boot auf unser Boot um. Unser Boot fungiert auch als Post- und Paketzustellungsdienst. Der Empfänger wird kurz angerufen und nimmt seine Post von Boot zu Boot in Empfang. Gegen frühen Nachmittag erreichen wir unser Ziel. Nicht etwa Siem Reap… Nein, ein winziges Nest irgendwo im Nirgendwo ca. 20 km von Siem Reap entfernt. Mal wieder sind wir froh über unsere Fahrräder, denn so sind wir nicht auf die gierigen TukTuk- und Taxifahrer angewiesen. Unter den staunenden und ungläubigen Blicken einiger verstaubter Dorfkinder beladen wir unsere Räder. Ein kleines Mädchen bettelt mich um meine Wasserflasche an, welches ich in der Seitentasche meines Rucksacks dabei habe und ich gebe sie ihr, erschrocken darüber, dass an diesem Ort anscheinend kein sauberes Trinkwasser vorhanden ist und wahrscheinlich eine Kostbarkeit darstellt. Zügig fahren wir weiter nach Siem Reap…

Kambodscha Part I


So, zweiter Versuch! Ich bin heute extra zeitig aufgestanden, um diesen Beitrag zu schreiben, denn heute geht es schon wieder weiter in Richtung thailändische Grenze. Ich hoffe, ihr wisst das zu würdigen ;-).

Der letzte (richtige) Beitrag liegt ja nun schon einige Tage zurück. Dies liegt weniger daran, dass es nichts zu Berichten gab/gibt, sondern im Gegenteil daran, dass jeder Tag so ereignisreich war, dass am Ende des Tages keine Zeit und Energie übrig blieb, um über ihn zu berichten.

Seit genau zwei Wochen sind wir jetzt in Kambodscha. Diesen Beitrag schreibe ich aus Siem Reap nahe der weltberühmten Tempelanlagen Angkor Wat.

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Von HCMC ging es zunächst mit dem Bus über die Grenze nach Pnom Penh (Hauptstadt von Kambodscha) und danach mit dem Rad weiter über die Städte Kampong Chhnang, Pursat und Battambang im Süden des Tonle Sap Sees. Die Etappe zwischen Battambang und Siem Reap bewältigten wir größtenteils mit dem Boot.

Die Busfahrt zwischen HCMC und Phnom Penh erfolgte in gewohnter vietnamesischer Manier pünktlich, zuverlässig und problemlos. Selbst die Mitnahme unserer Räder stellte kein Problem dar. Das Prozedere an der Grenze war zwar für uns absolut undurchsichtig, aber wir hatten danach unsere Kambodschanischen Visas im Pass.

Schon zu Beginn in Phnom Penh erfahren wir sehr viel über die Geschichte des Landes und die Gräueltaten der Roten Khmer. Das Land ist noch immer von der Schreckensherrschaft gezeichnet und erholt sich langsam. Wie schon zuvor in Vietnam bin ich schockiert über die Brutalität von Krieg und Genozid und deren Folgen. Es ist für mich (mal wieder) unfassbar zu erfahren, zu was Menschen fähig sind und das Thema beschäftigt mich nach wie vor sehr.

Nach drei Tagen in Pnom Penh (18. – 20.11.) fahren wir also mit den Rädern los nach Kampong Chhnang. Die Straßenverhältnisse in Kambodscha sind katastrophal und in keinster Weise mit denen in Vietnam zu vergleichen. Verwöhnt von neuen, breiten, komfortablen Schnellstraßen und Landstraßen in Vietnam, sehen wir uns jetzt neuen Herausforderungen gegenüber. Wir benötigen alleine anderthalb Stunden um aus Phnom Penh raus zu fahren. Die Hauptstraße! ist schmal, voller Schlaglöcher und Teilweise über längere Passagen nicht asphaltiert. Wir kämpfen uns durch das Gewühl von LKWs, Autos, Mopeds und TukTuks und atmen dabei tonnenweise Abgase und Staub ein. Zum Glück wird es außerhalb der Stadt etwas ruhiger. Die kambodschanische Fahrweise ist sehr Harakiri-mäßig. Nicht selten überholen sich gleich drei Fahrzeuge gleichzeitig auf einer Spur und schaffen das Manöver in letzter Sekunde vor dem herannahenden Gegenverkehr. Erschöpft vom ersten Tag Fahrradfahren in Kambodscha kommen wir gegen Nachmittag in Kampong Chnnang an und in einem wunderschönen Guesthouse mit paradisisch tropischem Garten unter. Wie beschließen gleich zwei Nächte (21. & 22.11.) an diesem kleinen und ruhigen Ort zu bleiben und uns erst einmal von dem Stress der Großstädte HCMC und Phnom Penh zu erholen. Es ist schön, mal wieder frische und saubere Landluft zu schnuppern. Den einen Tag in Kampong Chnnang nutzen wir, um ohne Gepäck auf unseren Rädern das Umland zu erkunden. Die Natur ist fantastisch und die umliegenden Dörfer sind überwiegend sehr sauber und schön. Überall werden wir von breit lächelnden Menschen mit „Hello“ begrüßt. Zum Teil schallt  das „Hello“ aus der hinterletzten Ecke, was das Antworten etwas erschwert, da man nicht zuordnen kann, wo es herkam. Auch hier stößt man auf die Verbrechen der Roten Khmer. So kommen wir auf unserer Tour an ein riesiges Flugfeld (vergleichbar mit dem Tempelhofer Feld) der Roten Khmer. Das Flugfeld wurde von bis zu 50.000 Zwangsarbeitern gebaut. Die, die zu schwach waren, wurden sofort getötet, ALLE anderen wurden nach Fertigstellung des Flugfeldes hingerichtet. Das Flugfeld wurde nie genutzt. Ein sehr bedrückender Ort.

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Bei unserer Rückkehr treffen wir im Guesthouse auf Tom – ein Radreisender aus England – und beschließen spontan die nächste Etappe von Kampong Chnnang nach Pursat zusammen zu fahren (23.11.). Es wird die bisher schönste Etappe unserer Reise durch wunderschöne Landschaften abseits der Hauptstraße und mit einem unerwartet abenteuerlichen Endspurt. Wir verstehen uns gut und beschließen auch die nächste Etappe von Pursat nach Battambang zusammen zu meistern (24.11.). Leider führt die Strecke komplett die Hauptstraße entlang und somit ist es weit weniger schön als am Vortag. Wir stellen einen neuen Streckengeschwindigkeitsrekord auf und erreichen bereits gegen 14:00 Uhr Battambang. Dort trennen sich unsere Wege, da wir beschließen die Etappe von Battambang nach Siem Reap mit dem Boot zu bewältigen. Tom fährt mit dem Fahrrad weiter. In Siem Reap kreuzen sich unsere Wege erneuert.

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An dieser Stelle muss ich leider unterbrechen… Sachen packen, frühstücken und 105 km Radfahren… Fortsetzung folgt!